Comicverfilmungen – Meine 20 Lieblinge

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7. Juli 2017 von thegunslinger82

„Widerlicher Clickbait Titel!“ … „Ich kann diese verkackten Superheldenfilme nicht mehr sehen!“ … „Ey, du Opfah… Platz 12 ist mindestens 5,73 Plätze besser!“

Hmm, bitte was?! Oh, entschuldigt bitte. Hier schwirrten seltsam viele Stimmen herum, aber ich glaube, ich habe sie verscheucht. Worum gings? Ach ja, Comics und Superhelden. Ich mache es kurz: Ich bin übersättigt, vollkommen übersättigt. Nicht von diesen Filmen an sich, sondern von der ewig gleichen Formel, die gerade Marvel für sich gepachtet hat. Daher mache ich schon länger eine Pause vom ewig gleichen Kram der „großen“ Filme und versuche, mir die Rosinen herauszupicken. Trotzdem haben mich Comicfilme schon mein ganzes Leben lang geprägt und werden es wohl auch immer tun. Man darf sie nämlich nicht alle in einen Topf werfen, auch wenn das mittlerweile sicherlich verlockend ist. Ein „Batman hält die Welt in Atem“ ist z.B. etwas völlig anderes als ein „Watchmen“. Und damit ohne weiteres Gelaber: Hier sind meine 20 liebsten Streifen, die irgendwie auf Comics basieren.

 

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20. The Punisher (2004) + Dirty Laundry (2012)

Vorlagengetreue Umsetzung? Nein, das wohl nicht. Tief in meinem Herzen weiß ich auch, dass dieser Film eine Menge Macken hat. Ich mag diese recht typische Rachegeschichte mit einem recht gut in die Rolle des Frank Castle passenden Thomas Jane aber dennoch. Wer ihn allerdings so richtig aufräumen sehen will, muss sich den von ihm selbst in Rollen gebrachten Kurzfilm „Dirty Laundry“ ansehen. Der hier logischerweise ältere Thomas Jane, der brutal gegen seine Widersacher vorgeht ist die beste Inkarnation des Charakters. Schade, dass er diese Rolle wohl nie wieder übernehmen wird.

Aber bitte wer hat denn Kevin Nash diesen kotzhässlichen Ringelpulli angezogen? Also Kevin, „Big Sexy“ darfst du dich in dem Outfit echt nicht mehr nennen.

 

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19. Werner – Beinhart! (1990)

Der Film basiert auf einem Comic, der zählt! Außerdem ist er ein Stück deutscher Popkultur, denn wer kennt denn bitte nicht das Titelstück, murmelt bei Erschöpfung „Eckaaaaht….die Russn sin‘ da!“ und weiß um Lebensweisheiten wie „Ja Ja heißt: Leck mich am Arsch!“. Obendrauf gibt es noch herrlich schlecht gespielte Realszenen und das beste Fußballspiel, was jeder von uns jemals sehen wird.

 

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18. Iron Man (2008)

Der Start des M(arvel)C(inematic)U(niverse) und nach wie vor einer der besten Filme, den es abgeworfen hat. Das liegt einzig und allein an Robert Downey jr. als Tony Stark/ Iron Man, der locker den gesamten Film trägt. Storymäßig bekommen wir hier nämlich die typische Superhelden Origin-Story aufgetischt, die man auch damals schon ein paar Mal gesehen hatte. Schwamm drüber, der Film hat Iron Man (oder „Der Eiserne“, wie er in meinen alten Comics noch heißt) aus der B-Riege von Marvels Helden geholt und ihn auf eine Stufe mit den ganz großen Namen wie Spider-Man, Hulk oder auch Captain America gestellt.

 

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17. Sin City (2005)

Robert Rodriguez war und ist an einer Menge tollem Zeug beteiligt (Desperado, From Dusk Till Dawn, Lucha Underground…). „Sin City“ schafft das Kunststück, eine sehr eigenwillige Vorlage stilecht auf die Leinwand zu bringen. Blut, Sex, Drogen, stylische Optik und ein gewaltiges Staraufgebot – diese Stadt ist einen Besuch wert.

Teil 2 kann dieses Niveau übrigens nicht halten, geht aber auch in Ordnung. Vielleicht kam der auch einfach zu spät.

 

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16. Batmans Rückkehr (1992)

Tim Burton voll in einem Element, noch mehr als im Vorgänger! Aus Catwoman und dem Pinguin macht er dermaßen tragische und prägnante Figuren, dass Batman in seinem eigenen Film nur noch eine Nebenrolle spielt. Leider durfte Burton ja keinen dritten Teil machen und Joel Schumacher lenkte das Franchise in eine buntere, mehr der 60er Serie angepasste Richtung.

 

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15. Turtles – Der Film (1990)

Ja ja, lacht ruhig! Aber jeder kleine Junge zu dieser Zeit mit einem Funken Selbstrespekt im Leib hat die Turtles geliebt und wollte die vier Jungs unbedingt „in echt“ sehen. „Turtles“ war nicht mein erster Kinobesuch, aber immerhin einer davon. Damals als mein Heimatort Bad Bentheim noch ein Kino hatte….

.. ich schweife ab. Was hab ich diesen Film geliebt! Er war völlig anders als die Zeichentrickserie, orientierte er sich doch mehr an düsteren Comics, was ich natürlich nicht wusste. Machte aber nichts, Spaß hatte ich an den Sprüchen, den tollen Kämpfen und dem mega coolen Shredder auch so. Endgültig unsterblich wurde der Film für mich durch das Aussehen der Turtles. Ganz ehrlich, die Kostüme sind heute noch beeindruckend. Wie konnten die eigentlich mit jedem Teil schlechter werden?

Abzüge in der B-Note gibt es dafür, dass Frank Zander nicht auf dem Soundtrack vertreten ist!

 

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14. Marvel’s The Avengers (2012)

Das MCU (Marvel Cinematic Universe) ist ein beeindruckendes Projekt, das ein gewisses Niveau nie unterschreitet! Das ändert aber nichts daran, dass fast alle Filme wie durch eine Schablone gepresst wirken. Und genau deshalb findet sich mit dem ersten großen Massenprojekt auch schon der letzte Film des MCU auf dieser Liste. Erklären muss ich nichts mehr, ihr kennt den eh alle. Ansonsten gefallen mir aus den Marvel Studios am besten: „Captain America – The Winter Soldier“, „Guardians of the Galaxy“ und „Ant-Man“.

 

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13. Deadpool (2016)

Schon witzig, wenn man den guten Deadpool in „X-Men Origins: Wolverine“ kennengelernt und nicht verstanden hat, warum sich die Fans so über seine Darstellung aufgeregt haben. Am meisten dürfte das wohl Darsteller Ryan Reynolds selbst gewurmt haben, sonst hätte er nicht mit so viel Herzblut für diesen Film gekämpft. Gelohnt hat es sich, und wie! „Deadpool“ war einer der Kinoabende, bei denen ich am meisten gelacht habe.

 

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12. Dredd (2012)

„Hey, voll von The Raid geklaut, ey!!“ Leute, die Filme wurden fast zeitgleich gedreht und soooo kreativ ist die Prämisse nun auch nicht. Am besten einfach beide gucken, denn beide sind super. Über den ersten Leinwandauftritt des Richters hüllen wir mal lieber den Mantel des Schweigens, aber zum Glück haben wir ja nun „Dredd“ mit einem Karl Urban, dessen Mundwinkel nach dem Filmen echt geschmerzt haben müssen. Keine Miene verzieht er, wenn er sich in saucoolen Sequenzen Seite an Seite mit seiner Rekrutin durch einen gigantischen Hochhauskomplex arbeitet, um „Ma-Ma“ (Lena Headey) zu stellen. Es ist eine Schande, dass dieser Film floppte und wir, trotz Initiativen im Internet, wohl nie eine Fortsetzung bekommen werden.

 

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11. Batman (1989)

Der nächste Auftritt der Fledermaus auf dieser Liste und ein paar kommen noch. Tim Burton brachte mir damals Batman näher und prägte mein Bild von ihm. Ich habe ein bisschen überlegen müssen, ob mir „Batman“ oder „Batmans Rückkehr“ besser gefällt, aber der erste Teil gewinnt dann doch dank der Kindheitserinnerungen und vor allem Jack Nicholson als Joker. Der ist einfach so sehr in seinem Element, da kann auch der Nachfolger mit seinen drei Widersachern für den dunklen Ritter nicht gegen anstinken.

 

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10. Asterix erobert Rom (1976)

Der Film basiert auf den von mir heiß geliebten Comics, auch wenn er keine direkte Vorlage hat. Es gibt einige starke Filme des kleinen Galliers (ich empfehle „…und Kleopatra“, „…bei den Briten“ und „…im Land der Götter“), aber das Bewältigen der zwölf von Caesar gestellten Aufgaben ist sein unterhaltsamstes Abenteuer. Denn bis auf die langatmige Episode auf der Insel der Priesterinnen, die aber einen grandiose Pointe hat, ist es eine wahre Freude zu sehen, wie Asterix und Obelix ihre Hindernisse überwinden. Einige davon wie der Speerwerfer oder das Restaurant haben es ja sogar in die Popkultur geschafft. Am bekanntesten ist aber sicher die Suche nach dem Passierschein A38, die ich als Kind immer unheimlich langweilig fand. Doch sobald man einmal mit Behörden zu tun hatte…. aber wem erzähle ich das? Auch bei CD Project in Polen war man sich der Brillanz dieser Szene bewusst und hat unseren Lieblingshexer Geralt von Rivia ebenfalls diese Hölle durchleiden lassen.

 

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9. X-Men 2 (2003)

Der erste Teil war für mich damals der erste „richtige“ Marvel-Film, ist aber aus heutiger Sicht schon etwas gealtert. Dafür haben die Effekte, der heute allseits bekannte Plot und einige hölzerne schauspielerische Leistungen (Halle Berry !) gesorgt. Beim zweiten Teil machte man dann aber alles richtig, führte mit Nightcrawler und Colonel Striker spannende neue Charaktere ein, machte die Bedrohung persönlicher und verknüpfte die Haupthandlung eng mit der Vergangenheit des wohl beliebtesten Mitglieds der X- Men – Wolverine, natürlich wieder gespielt von Hugh Jackman. Ich bin ohnehin großer Fan von Marvels Mutanten, die ich in den Comics noch als „Die Gruppe X“ kennengelernt habe. „X-Men 2“ hat mich damals umgehauen und ich hätte nicht gedacht, dass der nochmal getoppt werden könnte. Aus heutiger Sicht weiß ich: Es gibt sogar zwei Filme mit Logan und Co., die mir NOCH besser gefallen.

 

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8. Hellboy (2004)

Gute Laune, einfach nur gute Laune! Das fällt mir als erstes zu diesem Film ein! Ron Pearlman ist einfach die coolste Sau diesseits von Wolverine und wurde geboren, um Hellboy zu spielen. Er trägt diesen Film mit dem herrlich hanebüchenen Plot um böse Zauber-Nazis, Rasputin, Fischmutanten, einer Behörde fürs Übernatürliche und Lovecraft-artigen Dämonen mit einer nahezu unverschämten Lässigkeit. Auch die ruhigen, dramatischen Momente sitzen und die Liebesgeschichte… na ja, immerhin stört sie nicht, da Liz eine sympathische Figur ist.

Hier lohnt sich übrigens auch die deutsche Fassung, denn Tilo Schmitz als Hellboy mit seinem herrlichen „Oh kacke!“ muss man mal gehört haben.

 

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7. The Dark Knight Returns (2012/2013)

Frank Miller ist schon ein seltsamer Vogel. Einige seiner Comics sind durchzogen von seltsamen Dialogen und seinem sehr eigenen Frauenbild, andere sind einfach nur grandios. Mit seinem im Jahre 1986 erschienenen Comicbuch „The Dark Knight Returns“ ist ihm (neben „Watchmen“) sein Meisterwerk gelungen. Quasi im Alleingang verpasste er Batman das dunkle Image, was wir noch heute von ihm kennen. Nur logisch, dass die Story auch irgendwann in einem Film umgesetzt werden würde, wenn auch erst 30 Jahre später und „nur“ in Form eines Zeichentrickfilms geschah.

Kurz zur Geschichte: Bruce Wayne ist in seinen 50ern und hat sein Alter Ego schon vor Jahren in den Ruhestand geschickt. Gotham City ist aber immer noch ein von Verbrechen durchzogener Ort, terrorisiert von einer Bande namens „The Mutants“. Die und ein Rückfall von Harvey „Two-Face“ Dent bringen Wayne schließlich dazu, sein Cape wieder anzulegen. Jedoch rückt er durch seine Alleingänge, das politische Klima und seine definitive Schlacht mit dem Joker schließlich ins Auge der US-Regierung und damit auch von ihrem mächtigsten Angestellten – Batmans altem Freund Superman!

 

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6. Spider-Man 2 (2004)

Spidey ist mein Lieblingsheld und das war er schon immer! Egal, was man ihm storymäßig so antut, irgendwie halte ich ihm immer die Treue. Im Kino hat der Wandkrabbler aber leider nie DEN definitiven Film bekommen, wie bspw. Batman, Deadpool oder jüngst auch Wolverine. Auch an Sam Raimis Triologie kann man (zurecht !) einiges kritisieren:

  • JA, Toby Maguire sieht aus ein wie Welpe mit der Stimme eines noch weniger furchterregenden Welpen (Zitat: Honest Trailers)
  • JA, Kirsten Dunsts Dialoge als Mary Jane bestehen zu gefühlt 70% aus Schreien
  • JA, die Widersacher spielen als hätten sie die „William Shatner School of Acting“ besucht

Aber wisst ihr was? Drauf geschissen, die ersten beiden Teile machen einfach Spaß, zum dritten gibt es im Internet genug Reviews. Ich habe mich einfach mal für den zweiten Film entschieden, da ich Alfred Molina als Doc Ock sehr gerne mag (William Dafoe als Norman Osborn war natürlich auch super) und JK Simmons als J.Jonah Jameson hier zur Höchstform aufläuft. Hey, ich finde sogar diese alberne Montage in der Mitte des Films super.

Zu den „Amazing Spider-Man“ Filmen: Ich halte den ersten Teil nach wie vor für okay. Andrew Garfield gefällt mir als Peter Parker und seine Chemie mit Emma Stone ist klasse. Sie darf als Gwen Stacy auch viel mehr machen, als Kirsten Dunst als Mary Jane. Nein, an den beiden liegt es nicht, dass die Reihe nicht fortgeführt wurde. Dafür hat der furchtbare zweite Teil gesorgt, der einfach auf nahezu allen Ebenen misslungen ist.

 

TOP 5

 

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5. The Dark Knight (2008)

Auch hier fasse ich mich kurz, jeder kennt den Film. Und wenn nicht: Warum liest du das hier, anstatt „The Dark Knight“ zu gucken? Definitiv das Highlight der starken Nolan-Triologie. Am besten finde ich übrigens Aaron Eckhart, dessen Leistung verständlicherweise aufgrund des tragischen Schicksals von Heath Ledger ein wenig in den Hintergrund gedrängt wird.

 

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4. Hellboy II: The Golden Army (2008)

So muss eine Fortsetzung aussehen: Die guten Dinge am Vorgänger ausbauen, die schlechten wegstreichen. Der langweilige John Myers wurde in die Wüste bzw. die Antarktis geschickt, dafür ist Hellboy komplett im Fokus. Visuell hat sich Guillermo del Torro nochmal so richtig ausgetobt, alleine auf dem Trollmarkt ist unfassbar viel los. Und dann hat „Hellboy II“ auch eine der besten Szenen überhaupt – Abe und Red betrinken sich, weil sie Frauenprobleme haben. Ganz ehrlich, wem ist es noch nie so gegangen?

Leider ist kürzlich die letzte Hoffnung auf einen abschließenden dritten Teil endgültig zu Grabe getragen worden. Für mich unverständlich, da gerade Ron Pearlman sich immer wieder für eine Fortsetzung stark machte und die Rolle so liebte, wie z.B. Hugh Jackman seinen Wolverine. Nun gut, dann werden Red und Liz mit ihren Kindern in meinem Kopf eben ein glückliches Leben auf dem Land führen, während Onkel Abe im naheliegenden See wohnt.

 

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3. Logan (2017)

Vielleicht ist es noch zu früh, um diesen Film so hoch anzusiedeln, aber er ist einfach so großartig. In einer Zeit in der Comicverfilmungen immer mehr den Mut zum Risiko verlieren, wollte Hugh Jackman der Rolle seines Lebens einen würdigen Abschied bereiten. Dafür verzichtete er auf Gehalt, um dem Film ein dringend nötiges R-Rating zu ermöglichen. Herausgekommen ist kein Film mit Superhelden, sondern ein blutiger Roadtrip, der eben zufällig von Wolverine und Professor X bestritten wird. James Mangolds Regie ist es zu verdanken, dass Ideen die in anderen Filmen vielleicht für Augenrollen sorgen würden komplett funktionieren. Denn im Großen und Gedanken umgeht „Logan“ mehrere Stolperfallen, die den Film leicht seine Identität hätten kosten können. Das passiert nicht und so „verdient“ sich der Streifen auch mal Momente, in denen Wolverine und Laura ihre Gegner in großartigen Actionsequenzen blutig dezimieren.

Höchsten Respekt übrigens an die kleine Dafne Keen, die hier mit gestandenen Schauspielern wie Patrick Stewart und Hugh Jackman arbeitet und letzterem in seiner Abschiedsvorstellung beinahe die Show stiehlt.

 

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2. Batman – Mask Of The Phantasm (1993)

Ein Film, der leider ein wenig unter dem Radar fliegt. Zu Unrecht, denn „Batman und das Phantom“ vereint alles in sich, was die Serie „Batman – The Animated Series“ so großartig macht. Eine dunkle Welt, vielschichtige Charaktere und Themen, die erstaunlich anspruchsvoll für eine im Kinderprogramm laufende Serie sind – all das findet sich in quasi komprimierter Form auch in „Mask Of The Phantasm“.

Und wie immer empfehle ich natürlich wärmstens die Originalversion, denn die ist eigentlich fast immer besser. Nichts gegen unsere deutschen Sprecher, in der Hinsicht sind wir ja schon sehr verwöhnt. Aber keiner verkörpert Batman besser als Kevin Conroy und keiner ist ein besserer Joker als unser aller Lieblings-Skywalker Mark Hamill! Die beiden sind so gut, dass sie auch für die sehr spielenswerte Arkham-Reihe von Rocksteady als Sprecher engagiert wurden.

 

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1. X-Men: Days Of Future Past (2014)

Patrick Stewart! Ian McKellen! James McAvoy! Michael Fassbender! Hugh Jackman! Peter Dinklage! Jennifer Lawrence, die noch nicht wie bei „X-Men: Apocalypse“ so spielt, als hätte man sie mit Waffengewalt ans Set gezwungen! Halle Berry darf nur ein paar Wörter sagen! Zeitreisegeschichten, für die ich eine Schwäche habe! Wolverine ist der Hauptcharakter, aber NICHT der Fokus der Story! Nur zwei sehr gut gemachte Actionsequenzen, die nicht dem Selbstzweck dienen, sondern in die Geschichte passen! Die Quicksilver-Szene! Magneto reißt ein verdammtes Stadion aus dem Boden!

Ein Wort noch zum „Rogue Cut“: Er ist nicht zwingend notwendig, die herausgeschnittenen Szenen tragen so gesehen nichts essentielles zum Film bei. Im Zweifel würde ich aber natürlich dennoch zu dieser Version greifen, da ich Anne Paquin als Rogue sehr mag.

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2 Kommentare zu “Comicverfilmungen – Meine 20 Lieblinge

  1. ainu89 sagt:

    Sehr coole Liste auch wenn auf meiner eindeutig mehr MCU-Filme vertreten wären ;-)!
    Besonders hervorheben möchte ich hier noch deine Erwähnung von Dredd, da ich auch finde, dass dies eine super Comicverfilmung war der völlig zu Unrecht floppte!

    Gefällt 1 Person

  2. […] Aber man würde ihm unrecht tun, wenn man ihn auf seine berühmteste Rolle reduziert. Schon vor Star Trek tauchte er in kultigen Filmen wie „Dune“, „Lifeforce“ und in einem meiner liebsten Fantasyfilme „Excalibur“ auf, in letzterem übrigens mit mega-männlichem Bart! Als dann ca. 1999 bekannt wurde, dass er in der „X-Men“ Verfilmung die Rolle des Charles Xavier übernimmt, war ich vollkommen aus dem Häuschen. „Mein“ Patrick Stewart auf der großen Leinwand in einer Rolle einer Figur, die auch nach seinem Vorbild hätte gezeichnet werden können?! Verdammt nochmal, immer her damit. Natürlich ist er nicht der Star dieser Filme, aber Xavier selbst ist ja auch mehr Mentor als Frontkämpfer von Marvels Mutanten. Richtig auftrumpfen durfte er in dieser Rolle ja nochmal im diesjährigen „Logan“. […]

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